Historie

Aller Anfang ist schwer

Im Jahre 1982 gründet Tony Arthur Farkas mit 29 Jahren als Unternehmensberater die NBB Norddeutsche Betriebsberatung in Bad Nenndorf.

Der studierte Betriebswirt hat bereits einen steinigen, aber kontinuierlichen Berufsweg in namhaften Holz- und Baustoffhandelsunternehmen hinter sich, der eine solide Grundlage für den Aufbau seines eigenen Unternehmens bilden sollte.

Als ältester Sohn einer Arbeiterfamilie stammt er aus einfachsten Verhältnissen. Mit der Mittleren Reife beginnt er eine Ausbildung als Holzkaufmann für den Groß- und Außenhandel und verlässt früh sein Elternhaus. Im Abendstudium holt er berufsbegleitend das Abitur nach.

Er ist ausgebildeter Holzkaufmann, und er verfügt über berufliche Erfahrungen als Verkäufer und Marktleiter in der noch jungen DIY-Branche.

1978 gibt es nur wenige Bau- und Heimwerkermärkte in Deutschland. Die OBI-Gruppe zählt 35 Märkte, es gibt die Max-Bahr-Gruppe, die mit einem Kataloggeschäft zu expandieren versucht, Raab Karcher und die britische Wickes-Gruppe sind die Unternehmen, die Bau- und Heimwerkermärkte in der Anfangszeit betreiben. In der Pionierzeit der DIY-Branche betragen die Verkaufsflächen 1.000 bis 1.500 m².

Die neue Vertriebsform Baumarkt war für viele Baustoffhändler ein Feindbild, für manche eine existenzielle Bedrohung. Es war einfacher, „auf dem Mond Ananas zu züchten“, als dem Baustoffhandel die neue Vertriebsform eines Bau- und Heimwerkermarktes nahezubringen.

Bereits 1983 eröffnet der 1. bauSpezi-Baumarkt auf rd. 700 m² Verkaufsfläche in Dortmund seine Pforten. Franchise-Nehmer ist die Firma Heinrich Rubart GmbH & Co. KG in Dortmund, schon damals ein alteingesessenes Baustoffhandelsunternehmen. Nach etlichen Modernisierungen im Laufe der letzten 30 Jahre wird dieser 1. bauSpezi-Baumarkt immer noch von der Familie Rubart, heute unter der Geschäftsführung von Heinrich Rubart und seinem Sohn Heiner, betrieben.

Es folgen Neueröffnungen in Niedersachsen, Bayern und Nordrhein-Westfalen, sodass 1985 bereits 15 Unternehmen als Franchise-Partner der NBB angeschlossen sind. Ein Jahr später lernt der Unternehmensgründer in Erlangen einen jungen Mann kennen. Heinz Dingfelder, damals 23 Jahre jung, gelernter Einzelhandelskaufmann und Marktleiter bei einem NBB-Anschlusshaus in Erlangen, übernimmt als Vertriebsleiter den Aufbau und die Steuerung der NBB-Aktivitäten in Süddeutschland.

Tony Arthur Farkas und Heinz Dingfelder sind bis heute ein erfolgreiches Team, das sich perfekt zu ergänzen weiß. Mit Heinz Dingfelder beschleunigt sich die Expansion der NBB-Gruppe, neue Ideen und Impulse kamen hinzu, sodass die Franchise-Systeme erfolgreich weiterentwickelt werden konnten.


Themen

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Die Entwicklung von erfolgreichen
Franchise-Systemen fußt auf der Überzeugung,
dass das Ausnutzen von Synergieeffekten
und der Know-how-Transfer zwischen den
Systemen ein maßgeblicher Erfolgsbestandteil
ist.

Die NBB-Gruppe in der Übersicht

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Die NBB-Aktiengesellschaft
betreibt 6 Franchise-Systeme
mit insgesamt mehr als
750 Franchise-Partnern
in Deutschland, Österreich,
Belgien, Liechtenstein und
Luxemburg.